Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juni 2025
Hinweis: Diese AGB wurden sorgfältig formuliert, ersetzen jedoch keine individuelle Rechtsberatung. Wir empfehlen, diese Bedingungen vor dem Einsatz von einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen und die mit [Platzhalter] gekennzeichneten Angaben zu vervollständigen.
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, die zwischen
[Vorname Nachname], [Straße], [PLZ Stadt]
(nachfolgend „Auftragnehmer" oder „Webnex")
und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Auftraggeber" oder „Kunde") über die Erbringung von Webdesign- und Webentwicklungsleistungen geschlossen werden.
Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
Anfragen und Angebote sind grundsätzlich freibleibend und unverbindlich. Ein verbindlicher Vertrag kommt erst durch die schriftliche (auch per E-Mail) Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Aufnahme der Leistungserbringung zustande.
Angebote des Auftragnehmers sind für die Dauer von 30 Kalendertagen ab Angebotsdatum gültig, sofern keine abweichende Gültigkeitsdauer angegeben wird.
§ 3 Leistungsumfang
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Mündliche Nebenabreden sind nur wirksam, wenn sie schriftlich bestätigt werden.
Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs (sogenannte „Change Requests") bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung und können zu Anpassungen von Preis und Zeitplan führen.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Subunternehmer zur Leistungserbringung einzusetzen, bleibt dabei aber weiterhin für die vereinbarte Leistung verantwortlich.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Durchführung des Projekts erforderlichen Informationen, Materialien und Freigaben rechtzeitig bereitzustellen, insbesondere:
- Texte, Bilder, Logos und sonstige Inhalte in geeignetem Format
- Zugangsdaten zu bestehenden Hosting-/Domain-Accounts (sofern erforderlich)
- Zeitnahe Rückmeldungen auf Entwürfe und Freigabeanfragen
Verzögerungen, die durch mangelnde Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Der vereinbarte Fertigstellungstermin verschiebt sich in diesem Fall entsprechend.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot. Sofern nicht anders vereinbart, gilt folgende Zahlungsstruktur:
- 50 % Anzahlung bei Auftragserteilung (Projektbeginn)
- 50 % Restzahlung vor dem Live-Gang der Website
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen. Bei Zahlungsverzug sind Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz p.a. fällig (§ 288 BGB).
Alle genannten Preise verstehen sich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer (falls zutreffend).
§ 6 Urheberrecht und Nutzungsrechte
Alle im Rahmen des Projekts vom Auftragnehmer erstellten Arbeiten (Designs, Code, Grafiken, Konzepte) sind urheberrechtlich geschützt und bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des vereinbarten Honorars Eigentum des Auftragnehmers.
Mit vollständiger Bezahlung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber ein zeitlich unbegrenztes, nicht-exklusives Nutzungsrecht für den vereinbarten Verwendungszweck ein. Eine Weiterverwertung oder Weiterübertragung der Rechte an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
Der Auftraggeber sichert zu, dass alle von ihm bereitgestellten Materialien (Texte, Bilder, Logos etc.) frei von Rechten Dritter sind oder er über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügt. Er stellt den Auftragnehmer von etwaigen Ansprüchen Dritter frei.
§ 7 Abnahme und Korrekturschleifen
Nach Fertigstellung jedes vereinbarten Projektabschnitts wird der Auftraggeber zur Abnahme aufgefordert. Die Abnahme erfolgt schriftlich. Wird innerhalb von 10 Werktagen nach Aufforderung keine Rückmeldung erteilt, gilt die Leistung als abgenommen.
Im vereinbarten Projektpreis sind üblicherweise zwei Korrekturschleifen je Projektabschnitt enthalten, sofern im Angebot nicht anders angegeben. Darüber hinausgehende Korrekturen werden zum vereinbarten Stundensatz abgerechnet.
§ 8 Gewährleistung
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die gelieferte Website zum Zeitpunkt der Übergabe den vereinbarten Spezifikationen entspricht und frei von wesentlichen Fehlern ist.
Als Fehler gilt eine Abweichung von den vereinbarten Spezifikationen, die die Nutzbarkeit wesentlich beeinträchtigt. Unerhebliche Abweichungen sowie Mängel, die auf vom Auftraggeber bereitgestellten Materialien oder Inhalten beruhen, sind ausgeschlossen.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.
§ 9 Haftungsbeschränkung
Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur, soweit eine wesentliche Vertragspflicht verletzt wurde. Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, maximal jedoch auf den Nettowert des jeweiligen Auftrags.
Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen.
§ 10 Referenzrecht
Der Auftragnehmer ist berechtigt, das fertiggestellte Projekt zu Referenzzwecken zu nennen und in seinem Portfolio zu veröffentlichen, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht. Ein Widerspruch muss schriftlich erfolgen.
§ 11 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben, es sei denn, dies ist zur Vertragserfüllung erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben.
Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
§ 12 Laufzeit und Kündigung
Projektvergaben gelten für das jeweilige Einzelprojekt und enden mit dessen Abnahme und vollständiger Zahlung.
Laufende Pflegeverträge oder Servicepakete können von beiden Seiten mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende in Textform gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber trotz Mahnung länger als 30 Tage in Zahlungsverzug gerät.
§ 13 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.